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Alice
Angehrn

geboren am 28. Februar 1946
Fotografin und Kulturschaffende
Ehrenbürgerin seit 2000

Sie fängt die Schönheit Amdens ein

Nach ihrer Lehrzeit als Fotografin arbeitet Alice Angehrn unter anderem im Engadin, in Mailand und Toronto in Kanada. Als sie 1973 Thomas Angehrn heiratet, zieht sie nach Amden, wo sie sich schnell wohl fühlt. Bald kommen zwei Töchter zur Welt, was Alice Angehrn jedoch nicht davon abhält, der Fotografie – Beruf und Leidenschaft zugleich – nachzugehen. Im Auftrag des Kur- und Verkehrsvereins Amden fotografiert sie das Gemeindeleben und ist zu jeder Jahreszeit unterwegs, um die schönsten Seiten des Bergdorfs einzufangen.

Daneben interessiert sich Alice Angehrn für das religiöse Leben der Gemeinde und die Kultur. So entdeckt sie, dass ihr Nachbar Alois Boos in Chloos auf seinem Estrich alte Gebrauchsgegenstände sammelt, die er auswärtigen Händlern feilbietet, und setzt sich dafür ein, diese zur Erinnerung an die Geschichte Amdens zu erhalten.

Zusammen mit Gleichgesinnten ruft sie das Museum Amden ins Leben. «Es soll nicht nur ein Heimatmuseum werden, sondern auch ein Ort über die Geschichte und Persönlichkeiten von Amden und mit dem Kulturgüterschutzraum auch ein Ort des kulturellen Austauschs», erklärt Alice Angehrn die Idee. Einheimische und Kunstschaffende, die Amden verbunden sind, sollen die Gelegenheit erhalten, ihr Kunstschaffen in Wechselausstellungen der Öffentlichkeit zu präsentieren.

1991 wird der Traum vom eigenen Museum Wirklichkeit. Seither haben Dutzende von jungen und alten Künstlern und Künstlerinnen ihr Schaffen im Museum Amden präsentiert und die Öffentlichkeit damit begeistert. Das Ortsmuseum ermöglicht es, verborgene Talente ans Tageslicht zu holen und führt zu eindrücklichen und spannenden Begegnungen mit der Dorfgemeinschaft.
Alice Angehrn ist seit 2000 Ehrenbürgerin der Gemeinde Amden.