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Thomas
Angehrn

geboren am 17. September 1945
Alt-Gemeinderatsschreiber,
Alt-Gemeindepräsident,
Alt-Stiftungsratspräsident der Albert Böni-Opawsky-Stiftung

Einsatz für eine lebenswerte Zukunft

Es gibt kaum einen, der sich mehr für das Wohl Amdens eingesetzt hat als Thomas Angehrn, Ehemann von Alice Angehrn und Vater zweier Töchter. Im Jahr 2000 ernennt der Gemeinderat ihn deshalb zum Ehrenbürger der Gemeinde.

Thomas Angehrn zieht 1970 nach Amden und amtet als Gemeinderatsschreiber und Grundbuchverwalter. Von 1972 bis 1980 ist er Präsident der Primarschule Amden. 1980 wählen die Ammler und Ammlerinnen ihn zu ihrem Gemeindepräsidenten – ein Amt, das er ganze 27 Jahre lang ausübt, bis er im Juni 2007 zurücktritt. Auch auf kantonaler Ebene setzt sich Thomas Angehrn ein: Zwölf Jahre lang sitzt er für die CVP im St.Galler Kantonsrat.

In seinem Antrag für das Ehrenbürgerrecht würdigt der Gemeinderat unter anderem Thomas Angehrns Einsatz für die Wiederinbetriebnahme des Hallenbads im Jahr 1984 und die Rettung der Sportbahnen im Jahr 1993 – zwei Institutionen, die aus Amden nicht mehr wegzudenken sind. Nicht nur die Leistungen in fachlicher Hinsicht jedoch verdienten es, erwähnt zu werden, schreibt der Gemeinderat im Antrag, «auch seine charakterlichen Eigenschaften, seine Bescheidenheit und seine Aufrichtigkeit tragen ganz wesentlich dazu bei, dass die Bürgerinnen und Bürger ihm vertrauen, sich ihm anvertrauen und er so zur Lösung von Problemen beitragen kann.» Die Bevölkerung von Amden habe Thomas Angehrn und seine Frau als «wertvolle, tüchtige und herzliche Menschen kennen und schätzen gelernt», denen das Wohl des Dorfes «sehr wichtig» sei, schliesst der Gemeinderat.

Nach seinem Rücktritt als Gemeindepräsident 2007 übernimmt Thomas Angehrn das Präsidium des Albert Böni-Opawsky-Stiftungsrates und ist massgeblich daran beteiligt, den neuen Dorfkern mit Geschäftshaus, Restaurant und Bäckerei sowie das Rosengärtli – zwei Gebäude mit Alterswohnungen im Dorfkern – zu realisieren. 2015 tritt er als Stiftungsrat zurück und geniesst seither zusammen mit seiner Frau den Ruhestand.